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Dienstag, 11. November 2008

7 Dinge / Folge 16

Im Physik-Fachraum O10 gibt es etwas ganz besonderes. Dort ist nämlich auf jeder Seite des Mittelganges eine Vierer-Sitzreihe mit einem kleinen Waschbecken ausgestattet. Ein solcher Einrichtungsgegenstand erweckt natürlich gleich den Einfallsreichtum von kreativen Schülern.

7 Benutzungs-(Missbrauchs-)möglichkeiten für die Waschbecken in O10:
  1. In den Waschbecken ist überall auch ein Stöpsel drinnen, mit dem man den Abfluss verschließen kann. Wenn man das kleine schwarze Plastikteil mit Schwung wieder herauszieht, entsteht ein deutlich hörbarer Laut ("Plopp"). In Anlehnung an beliebte Trinkspiele könnte man auch hier einen Plopp-Master bestimmen, der irgendwann in der Stunde seinen Stöpsel herauszieht. Nun müssen die anderen Tische auch so schnell wie möglich ihren eigenen Stöpsel ploppen lassen. Wer als letztes reagiert, hat verloren.
  2. Das Waschbecken eignet sich auch hervorragend dafür, "Schiffe versenken", das ultimative Zeitvertreib-Spiel für den Unterricht, etwas realistischer zu Spielen. Als Vorbereitung müsste man sich nur ein Gitternetz aus Faden oder dünnen Holzstäbchen bauen. Man lässt nun das Waschbecken vollaufen, legt das Gitter darüber, setzt irgendwelche schwimmfähigen Gegenstände (am besten selbstgebastelte Minischiffchen: bei Bedarf wendet ihr euch bitte an das Papierschiffchenlager in Röllbach) in Gitterfelder und spielt los. Am besten ist es natürlich, wenn zwei Tische gegeneinander spielen, die sich versetzt gegenüber sind. Dann ist die Spick-Gefahr am geringsten.
  3. Durch ein koordiniertes Ziehen der Stöpsel kann man eine Laola-Welle nachahmen und beliebig lange laufen lassen, wenn man sie wieder schnell genug reinsteckt bis die Laola wieder da ist.
  4. Auch eine Wasserpistolen- oder Wasserbombenschlacht wäre denkbar, da die Säulen, aus denen die Wasserhähne kommen, eine gute Deckung bieten.
  5. Es wäre ebenfalls möglich, sich im Wasser einen Kasten Bier oder Erfrischungsgetränke kaltzustellen. Mithilfe eines Tauchsieders (diese veralteten Geräte zur Erhitzung von Wasser findet man sicherlich irgendwo im Fachbereich Physik) könnte man sich auch einen Tee oder einen Kaffee machen.
  6. Eine großartige Idee war auch die, dass man im Waschbecken eine paar bunt schillernde Fische oder Seepferdchen ansiedeln könnte. Die beruhigende Wirkung eines schönen Aquariums ist ja allgemein bekannt. Die Pflege von Tieren fördert zudem das Verantwortungsbewusstsein der Schüler.
  7. Eine weitere spannende Möglichkeit, die Waschbecken zu nutzen wäre das Spiel "Wer länger die Luft anhalten kann". Dazu wird das Becken gefüllt, sodass man seinen Kopf ins Wasser eintauchen kann. Dieses Spiel ist übrigens sehr gut für den Einsatz im Unterricht geeignet, da es völlig geräuschlos abläuft.
    Hinweis: Vor dem Eintauchen sollten unabhängige Schiedsrichter bestimmt werden, die aufpassen, dass nicht geschummelt wird.

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Zuletzt aktualisiert: 8. Dez, 17:28

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