Montag, 20. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 12

Wenn der Autor es so gemeint hat, warum schreibt er es dann nicht auch so hin ?

Diese Frage stellt Florian heute in der Deutschstunde, und brachte Herrn Eck damit in Bedrängnis. Dabei war ihm in diesem Moment nicht bewusst, dass er damit die Grundfesten des Faches Deutsch erschüttert hatte. Denn in Deutsch kommt man öfters auch einmal ins Gebiet der Literatur, wo eine sehr ausgeschmückte und bildhafte Sprache vorherrscht. Würden die Autoren nüchtern und sachlich sagen, was sie ausdrücken wollen, dann wäre es ja nicht mehr kunstvoll.

Mit folgenden sieben Fragen und Aussagen zeigt man ebenfalls, dass man das ganze Konzept eines Fachs nicht verstanden hat:
  1. In Religion: "Gott gibt es doch gar nicht" oder: "Das glaube ich nicht" oder "Da muss ich ihnen widersprechen, Herr/Frau xy"
  2. In Chemie: "Hat das der liebe Gott so gemacht ?"
  3. In Englisch: "Kann ichs auf Deutsch sagen ?"
  4. In Mathematik: "Das kann man doch auch einfach in den Taschenrechner eingeben."
  5. In Latein: "Warum lernen wir das eigentlich ?, Latein spricht doch sowieso niemand mehr."
  6. In Sport: "Kann ich nicht einfach Anabolika nehmen oder so ein Muskel-Stimulierungsgerät aus dem Teleshop kaufen ?"
  7. In Geschichte: "Können wir dazu einen Film schauen ?"

Donnerstag, 16. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 11

Am heutigen Tag findet der Personalausflug des Karl-Ernst-Gymnasiums statt. Das heißt, alle Lehrer und vielleicht auch noch die Sekretärinnen oder das Hausmeisterehepaar (Kurti wohl eher nicht, und die Putzfrauen hatten schon ihren eigenen Ausflug) fahren gemeinsam mit dem Bus zu irgendeinem Ziel, besichtigen zusammen etwas und gehen zum Abschluss in die Wirtschaft. Folglich stehen uns morgen einige Stundenausfälle bevor. Dafür gibt es 7 Gründe:
  1. Es könnte sein, dass einige Lehrkräfte an diesem Abend zu tief ins Glas schauen, wenn sie einmal völlig von ihrer Vorbildrolle entbunden sind. Somit sind morgen Krankmeldungen wegen Magen- und Kopfschmerzen, akuten Durchfalls oder Schläfrigkeit zu erwarten. Ein Verlust des Orientierungssinnes durch den Alkoholeinfluss kann außerdem dazu führen, dass jemand sich verletzt oder den Bus nicht mehr findet.
  2. Wie man schon am Wandertag gesehen hat, haben einige Lehrer Probleme, selbst in der unmittelbaren Umgebung geeignete Wanderwege zu finden. Wenn also heute der Ausflug die Lehrerschaft in unbekanntes Gebiet verschlägt, dann liegt die Vermutung nahe, dass sich einige von ihnen hoffnungslos verlaufen werden. Da zudem die älteren Kollegen Handys als nutzlos erachten, könnten umherirrende Wanderpartien sich im schlimmsten Fall nicht einmal verständigen
  3. Nicht erst seit dem Wandertag wissen wir auch, dass es um die Kondition (Ausdauer) von manchen Lehrern nicht sehr gut steht. Es könnte passieren, dass der eine oder andere am morgen nach einem harten Ausflug nicht mehr die Kraft für einen ganzen Schultag aufzubringen vermag. Besonders schlimm wird es für die ausdauerschwachen Lehrer, wenn die Tour unter Herrn Lerkes Führung stattfindet, das wissen wir spätestens seit Berlin.
  4. Die Lehrer sind mit einem TVG-Bus fortgefahren. In Amorbach war das TVG-Logo auf dem Fahrzeug noch hinter einem Baum versteckt. Wenn Herr Büchner jedoch am Zielort merkt, dass er im Bus einer Konkurrenz- Handballmannschaft gefahren ist, will er vielleicht zur Rückreise nicht mehr einsteigen und lieber heim laufen. Das heißt: Englisch- und Sportstunden auf unbestimmte Zeit gestrichen.
  5. Herr Landmann, der jetzt in Rente ist, aber trotzdem beim Ausflug mitfahren durfte, überzeugt sicherlich so manchen Kollegen davon, wie armselig eigentlich dessen Beruf ist und welch ein befreiendes Gefühl er empfand, als er sich sicher sein konnte, nie mehr vor einer Klasse stehen zu müssen und unfähigen Schülern Latein und Englisch beizubringen. Vielleicht widert schließlich auch andere Kollegen ihr Lehreralltag an, und sie kündigen vorzeitig, um ihre Ruhe zu haben.
  6. Oder der Busfahrer könnte die Gelegenheit ergreifen, zum Helden zu werden. Wenn ihm bewusst wird, wie vielen Schülern er morgen die Freiheit schenken kann, dann kommt er vielleicht auf die Idee, an dem Bus einen "Motorschaden" oder etwas ähnliches festzustellen.
  7. Das Lehrerkollegium ist seit neustem voll von jungen, gut aussehenden Lehrerinnen. Dieser frische Wind in Kombination mit alten, erfahrenen Aufreißern und aufstrebenden jungen Lehrern ergibt eine gefährliche Kombination. Es könnte sich heute das eine oder andere Pärchen (oder sogar ein Grüppchen) finden und die Nacht miteinander verbringen. Und wer unterm Sternenhimmel das ganze Kamasutra vorwärts und rückwärts durchgenommen hat, der braucht am nächsten Tag nicht auch noch den langweiligen Schulstoff, und außerdem möchten die Beteiligten sicherlich lieber ausschlafen wenn sie nachts so aktiv waren. Falls also am 17.10. auf dem Vertretungsplan einzelne männliche und weibliche Lehrkräfte stehen, dann wissen wir auch, warum. Dann herrscht im Personal ein gutes Arbeitsklima.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 10

"7 verschiedene Staatsformen an unserer Schule":
  1. Absolutismus
    Wo gibt es bei uns an der Schule tatsächlich noch einen souveränen Einzelherrscher ? Am ehesten ist diese Regierungsform in der SMV verwirklicht mit Björn als Regierungschef. Frei nach dem Motto des Sonnenkönigs "L'SMV c'est moi" kann er in dieser Einrichtung tun und lassen was er will. Oder besser gesagt, konnte. Denn falls Björn wiedergewählt werden sollte, möchte er sich selbst entmachten und der SMV eine neue Verfassung geben.
  2. Parlamentarische Monarchie
    Beinahe scheint auch unser Direktor ein Alleinherrscher zu sein, da er zum Beispiel ganz allein teilweise außergewöhnlich große Projekte anstrebt und entscheidet. Dazu zählt zum Beispiel der Bau eines Obelisks im Schulhof, der außerdem noch einige römische Elemente erhalten soll. Zudem durfte Herr Fritsch auch als einziger die Zustimmung zu den Münnerstadt-Fahrten der damaligen zehnten Klassen erteilen. Jedoch können bei schwergewichtigen Entscheidungen besondere politische Organe wie der Elternbeirat oder die Lehrerversammlung ein Veto gegen seine Bestrebungen einlegen.
  3. Theokratie
    Eine solche Staatsform findet man vor, wenn ein absolutistischer Regent seine Herrschaft durch den Auftrag Gottes legitimiert. Somit findet man diese vor allem im Religionsunterricht, wo allein der oder die von Gott berufene bestimmt was richtig und falsch ist, Gesetze bestimmt, Urteile spricht und Strafen verteilt.
  4. Anarchie
    Niemand herrscht in einer Anarchie und es gibt keine Regeln, an die man sich halten müsste. Seit der Verfechter der Anarchie am KEG, Herr Kast, die Schule gewechselt hat, haben doch einige die anarchistischen Unterrichtsmethoden beibehalten. Wer zum Beispiel den Informatikraum betritt, denkt zuerst es gäbe eine souveräne Regierungsinstanz, doch nach einiger Zeit wird einem klar, dass in diesem Bereich faktisch die Anarchie weiterlebt, da es keinen gibt, der in der Lage wäre, eventuelle Gesetze durchzusetzen
  5. Ochlokratie
    Das ist die sogenannte "Herrschaft der Masse". Diese wird im Mathematikunterricht von Frau Seidl praktiziert. Sobald sich nämlich eine größere Anzahl von Schülern beschwert, werden zugunsten von deren Interessen zum Beispiel die Sitzordnung geändert oder Strafen ausgesprochen. Eine vereinigte Gruppe von Schülern kann somit kleinere Gruppierungen benachteiligen. Vornehmlich ist hier meistens eine Sonderform der Ochlokratie, die Feminokratie, zu finden.
  6. Aristokratie
    Die "Besten" herrschen vor allem in Herrn Ulrichs Chemieunterricht und in Musik. Sie werden dort bevorzugt behandelt und ihre Aussagen haben ein wesentlich höheres Gewicht als die von normalen Schülern. Auch im Informatikunterricht kann zuweilen von einer Aristokratie gesprochen werden, wenn man die Anarchie wegen eines Funkens an Autorität einmal außer Acht lässt. Diejenigen, die sich außerhalb des Unterrichtsstoffs in diesem Fach auskennen, dürfen nämlich gänzlich tun und lassen was sie wollen.
  7. Demokratie
    Die weisesten und erfahrensten Schüler des KEG, nämlich die aus der Kollegstufe, haben sich ebenfalls für eine spezielle Staatsform entschieden, die Herrschaft des Volkes. Hier werden zwar auch Stufensprecher gewählt, diese sind jedoch rein zu organisatorischen und ausführenden Handlungen befähigt. Jeder Schüler hat immer und überall ein Mitbestimmungsrecht. Ein Nachteil dieser Staatsform ist die Tatsache, dass der Prozess der Entscheidungsfindung sehr langwierig ist:
    • es müssen viele Einzelmeinungen angehört werden
    • über jede Einzelmeinung kann diskutiert und abgestimmt werden
    • es stellt sich oft keine absolute Mehrheit ein
    • in der Versammlung herrscht eine stetige Unruhe, die mit zunehmender Dauer nur noch schlimmer wird
    • Entscheidungen müssen oft aufgeschoben werden, weil man neu aufgebrachte Möglichkeiten erst einmal ausprobieren muss, bevor weiterdiskutiert werden kann

Montag, 13. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 9

Ach ja, eine wichtige Änderung gegenüber dem letzten Schuljahr habe ich noch vergessen. Dem KEG ist einer seiner berüchtigsten Schüler abhanden gekommen. Andi Wolff, die Neuverpflichtung aus dem Raum Köln, schaffte es in einem Jahr, sich am KEG unvergesslich zu machen. Seine steile Karriere als Schüler hat er nun fortgesetzt und besucht nun die Hauptschule, nachdem er durch sein außergewöhnliches Können die Realschule überspringen durfte.
"7 Dinge, die sich am KEG geändert haben, seit Andi Wolff fort ist":
  1. Alle Mädchen der Schule, die dem Player verfallen waren, wissen nun den einzig wahren Frauenhelden der Schule zu schätzen. Player Zink!
  2. Die Portokosten der Schule sind rapide gesunken.
  3. Herr Fritsch hat noch mehr Zeit für seine anderen Schüler, hat vielleicht sogar erst entdeckt, dass es auch noch andere Schüler an dieser Schule gibt, weil er nicht mehr dauernd Andi wegen seines x-ten Verweises zu sich ins Zimmer holen muss.
  4. Um den Titel des schlechtesten Schülers der Schule gibt es wieder einen fairen Wettbewerb.
  5. Einige Lehrer haben Elektroschocker und Pfefferspray wieder aus ihren Taschen genommen.
  6. Der Disziplinarausschuss hat dieses Jahr noch weniger zu tun als die KEG-Combo letztes Jahr.
  7. Herr Seifert ist wieder der einzige an der Schule mit einer zu großen Hose.

Samstag, 11. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 8

Sind wir im falschen Unterricht, oder was ?

7 seltsame Verwechslungen von Unterrichtsstoff, Unterrichtsraum und Unterrichtsfach:
  1. In Englisch müssen wir uns zurzeit deutlich mehr historisches Hintergrundwissen aneignen als Vokabeln, Grammatik etc. Vor allem in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt die Klasse große Defizite. Frau Eichhorn musste sozusagen eine Wandlung zur Geschichtslehrerin durchmachen, damit sie uns den Sinn der englischen Texte erst einmal auf deutsch erklären kann.
  2. Im Fach Geschichte werden mittlerweile genauso viele Abkürzungen benutzt wie in Chemie. Statt RedOx, S-B-Rk und Rggl gibt es nun LaWi, dt und Ghzt
  3. Der Chemieunterricht hat immer mehr den Charakter einer Kunststunde. Wir "malen Urwaldmoleküle" in 2D und 3D und dürfen zwischendurch auch mal Blättchen ausschneiden und zusammenkleben.
  4. Geschichte und Deutsch finden manchmal im Kunstsaal statt. Dieser Raum passt jedoch ganz und gar nicht zu einem Unterricht, in dem man sich auf eine Person vorne konzentrieren soll. Die "Hinterbänkler", in normalen Zwirnerstunden nur aufs Malen und Sich-Unterhalten bedacht, müssen plötzlich einem Lehrer zuhören, der gefühlte 20 Meter entfernt steht und redet. Gerade in diesen Fächern haben wir auch noch die Lehrer Rüthel und Eck, die ja beide nicht gerade für ihre laute und durchdringende Stimme bekannt sind.
    Des weiteren sollen für Englisch, Mathe und Erdkunde die Physik- und Chemiesäle benutzt werden.
    Das größte Problem an diesem Missbrauch von Fachräumen ist zudem noch ein anderes: Das Schlüssel-Problem, welches schon in einem anderen Eintrag behandelt wurde.
  5. In Physik wird uns als Crashkurs der fundamentale Integralrechnungs-Stoff beigebracht, den eigentlich alle Schüler schon in Mathe hätten lernen sollen. Auch ein Thema aus der Erdkunde sollte schon in der Physikstunde diskutiert werden. Außerdem wurden auch schon Ausschweifungen in die Welt der Fußballtaktiken und der Benimmregeln unternommen. Sogar im Textverständnis üben wir uns ein ums andere Mal. Herr Lotter: der Lehrer, der einem alles beibringen kann.
  6. Frau Grän schreckt selbst in Religion nicht davor zurück, uns die Theorie des Urknalls näher zu bringen und den Teilchenbeschleuniger LHC zu behandeln. Wenn das kein aufgeklärter Religionsunterricht ist.
  7. Zum Schluss sollte noch der Mathematikunterricht bei Herrn Häufglöckner erwähnt werden. Dort lernt man so ziemlich alles was nichts mit dem eigentlichen Stoff zu tun hat. Ausflüge in die Biologie, die Wirtschafts- und Rechtslehre, praktische Tips für Zuhause, die Schule und den Beruf, PC-Wissen, Geschichte und Geschichten... Hier fehlt wirklich nichts. Herr Häufglöckner ist der König der Fächerübergreifung.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 7

Fast jeder Schüler am KEG kennt diese Situation schon:
Man hat eine Freistunde, sitzt oder läuft irgendwo im Schulhaus herum, denkt sich nichts böses, und plötzlich kommt unser Schulleiter, ein Freund von großen Reden, um die Ecke und fängt ein Gespräch an. Eigentlich ist Herr Fritsch schon sympatisch. Man kann sagen, dass er sich sehr um das Wohl seiner Schüler sorgt. Er redet viel mit seinen Schülern und erhält so einen Überblick über die Situation an seiner Schule.
Doch er unterhält sich auch generell gerne über Dinge, die nichts mit seinem Beruf zu tun haben. Und dabei kann er sehr ausdauernd sein. Manchmal geht einem das auch mal auf die Nerven.
Deshalb sollen hier einmal "7 Möglichkeiten, wie man in einer Freistunde einem Gespräch mit Herrn Fritsch aus dem Weg gehen kann" aufgelistet werden um euch zu helfen, falls ihr mal auf bayerisch g´sagt "kaan bock" habt auf eine Unterhaltung:
  1. Seid geschickt bei der Auswahl des Aufenthaltsortes
    Haltet euch am besten im Dachgeschoss auf und vermeidet Abstecher ins Erdgeschoss und auch ins Untergeschoss (Pausenstand!), dort ist die Gefahr am größten, dem Schulleiter höchstpersönlich zu begegnen. Wenn ihr könnt, verlasst das Schulhaus am besten ganz.
  2. Meidet bestimmte Schüler
    Haltet euch am besten nicht bei folgenden Personen auf:
    • Antonia S.
    • Björn G.
    • Johanna L.
    • Florian K.
    • Herr Fritsch kennt diese Schüler schon beim Namen und spricht sie mit einer noch wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit an als einen Durchschnittsschüler.
  3. Redet Französisch
    Wenn unser Oberhaupt der Schule auch einigermaßen Englisch, und sogar ein paar Brocken Latein kann, der französischen Sprache scheint er nicht mächtig zu sein. Also redet irgendetwas auf Französisch, dann kann er nicht mitreden und meint, ihr wärt französische Austauschschüler. Wenn er auf einmal doch anfängt Französisch zu reden, tut so als würdet ihr sein Bayrisch-Französisch nicht verstehen (Pardon ???).
    Kleine Hilfe für alle die nicht Französisch können: Lernt diesen Text auswendig, er sollte reichen um solange reden zu können, bis man hinter der nächsten Ecke in Sicherheit ist:

    Les matières fécales (également appelées fæces, fèces, selles, ou excréments) sont le résidu de la digestion, transitant des intestins (duodénum, intestin grêle et côlon) jusqu'au rectum, pour être expulsée par l'anus lors de la défécation accompagnée souvent de gaz.

    C'est une exonération (ou excrétion) de consistance molle (semi liquide). Chez le nouveau-né on l'appelle méconium.


    Dies ist ein Text ist aus der französischen Wikipedia zu irgendeinem Thema das ich per Zufall ausgewählt habe.
  4. Vermeidet bestimmte Gesprächsthemen
    Wenn ihr über Dinge redet, die mit Bayern, mit der Schule, mit Sport oder mit der deutschen Geschichte etwas zu tun haben, dann provoziert ihr praktisch eine Einmischungs von Fritschens Seite.
  5. Flüchtet ins Sekretariat
    Wenn ihr euch im Erdgeschoss befindet und die Situation brenzlig ist, dann flüchtet ins Sekretariat. Dort behauptet ihr dann ihr wolltet Kreide holen. Fummelt so lange in der Kreideschachtel rum, bis ihr glaubt, dass die Gefahr vorüber ist. Falls er ins Sekretariat kommt, habt ihr eure Kreide gefunden und könnt wieder eilig in den Unterricht zurückkehren für den ihr die Kreide holen solltet.
    Falls ihr euch verzettelt habt und er immer noch draußen ist wenn ihr die Kreide geholt habt, geht wieder ins Sekretariat zurück unter einem anderen Vorwand. Lasst euch z.B. eine Schulbescheinigung ausstellen.
  6. Bindet andere Personen ein
    • Falls ein Lehrer in der Nähe ist: Fangt mit diesem ein Gespräch an. Fragt ihn zum Beispiel nach seinen Sprechstundenzeiten oder so etwas. Wenn ihr diesen Lehrer sowieso im Unterricht habt, sollte es euch leichter fallen ein Gesprächsthema zu erfinden (Schulaufgabentermine ?, Was sollten wir lernen ?...)
    • Falls ein Schüler vom anderen Geschlecht in der Nähe ist: Umarmt ihn/sie oder küsst ihn/sie sogar. Niemand ist so skrupellos und stört ein Liebespärchen.
  7. Tarnt euch als Handwerker/Putzfrau
    Nehmt euch vorsichtshalber in jeder Pause einen Zollstock und einen Stift oder einen Putzlappen mit. Wenn Herr Fritsch kommt, dann klappt den Zollstock aus und haltet ihn irgendwo an die Wand. Den Bleisift könnt ihr euch hinters Ohr stecken. Schaut konzentriert auf den Zollstock und murmelt irgendwelche Kommazahlen vor euch hin. Wenn ihr einen Lappen habt: Fangt an irgendein Fenster oder ein Möbelstück zu putzen und schimpft dabei darüber, wie schlecht der Job als Putzfrau ist.
    Achtung!: Passt auf, dass ihr nicht zu vornehm gekleidet seid. Sonst fliegt die Tarnung nämlich sehr schnell auf.

Dienstag, 7. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 6

7 Lebensmittel für 7 Unterrichtsstunden:
  1. Für den Wirtschaft-LK: Snickers
    "Wenn´s mal wieder länger dauert"
  2. Für Chemie: Essen vom Burger King
    "Feel The Fire!"
  3. Für Sport: Kellog´s Frosties
    "Wecken den Tiger in dir!"
  4. Für Mathematik: Ritter Sport
    "Quadratisch, Praktisch, Gut"
  5. Für Religion: Tchibo-Kaffee
    "Jede Woche eine neue Welt"
  6. Für Geschichte: Erdinger
    "In Bayern daheim, in der Welt zu Hause"
  7. Für Informatik: Bitburger
    "Bitte ein Bit."

Sonntag, 5. Oktober 2008

7 Dinge / Folge 5

Aber wer sagt denn, dass am neuen Bauabschnitt alles schlecht ist ?
Ich nicht, und dafür habe ich "7 Gründe, warum wir uns über die Eröffnung eines neuen Bauabschnitts freuen":
  1. Die Klassenzimmer in dem aktuell bearbeiteten Abschnitt, vor allem die im Obergeschoss, waren schon ziemlich marode (Holzstuhlpuzzles, Geistertafeln, ramponierte Schränke, unberechenbare Fenster), genau wie die Toiletten dort. Die Schmierereien in den Kabinen hat wohl Karl Ernst noch selbst gelesen. Auch was dort manchmal aus den Wasserhähnen kam, war nicht immer nur H zwei O.
  2. Durch die Ausräumaktionen bekommt man Dinge zu sehen, die einem bisher verborgen blieben. Zum Beispiel wurde neulich von Schülern der 12. Klasse ein Schrank entdeckt, in dem Jahresberichte aus einigen Jahrzehnten sind. Man konnte auch eine Zeit lang einen Physikraum nur durch einen Vorbereitungsraum betreten, in dem lauter lustige Spielsachen standen.
  3. Dadurch, dass es keinen Computerraum mehr gibt, sieht man manchmal selbst hartnäckige Lesefeinde in der Bücherei, wenn sie ihre Liebe zur Literatur aus Mangel an digitaler Unterhaltung entdecken. Auch kommen so öfters persönliche Gespräche zusammen als wenn jeder an seinem Computer hockt und sprachlos auf den Bildschirm starrt.
  4. Die Tatsache, dass man weitere Wege zu seinen Klassenzimmern zurücklegen muss, ist eine unanfechtbare Ausrede wenn man zu spät zum Unterricht kommt. Die Ausrede sollte aber nur zwischen den Stunden benutzt werden, und nicht nach der Pause. MIt "Ich hab den Weg zum Klassenzimmer nicht gefunden" sollte man spätestens nach ein paar Wochen aufhören, dann wirkt das auch nicht mehr glaubwürdig.
  5. Draußen sind viele nette Leute (Arbeiter) die einem die Tischtennisbälle aufheben.
  6. Oftmals müssen Lehrer in Räumen Unterricht halten, für die sie keine Schlüssel haben. Bis der geeignete Schlüssel dann da ist oder ein Fachlehrer der einen Fachraumschlüssel besitzt, dauert das wieder eine Weile.
  7. Der alte Informatikraum wird endlich mal von Grund auf neu eingerichtet, also nebenbei auch gereinigt.

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Zuletzt aktualisiert: 8. Dez, 17:28

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